Schifffahrt auf dem "Canale Wanne"

Bericht eingestellt am 16.06.2016

Fotos von der Schifffahrt findest du >>>hier

Bei durchwachsenem, aber immerhin trockenem Wetter erreichte das Fahrgastschiff Pirat gegen 9 Uhr den Anleger an der Künstlerzeche „Unser Fritz“. Vier Chormitglieder waren bereits im Hafen Grimberg an Bord gegangen und hatten bereits ein Banner des Chores sowie eine Notenleinwand an der Reling des Schiffes befestigt. Diese begrüßten nun die wartenden Gäste beim Einstieg. Und so füllte sich das Schiff mit den ca. 160 Gästen mehr und mehr.

Die Fahrt konnte dann um 09:30 Uhr pünktlich beginnen. Sie sollte in Richtung Osten führen, durch die Schleusen Wanne-Eickel und Herne-Ost, vorbei am Schiffshebewerk Henrichenburg in Richtung Datteln.

Und der erste Programmpunkt ließ nicht lange auf sich warten: Spiel, Spaß und Musik (auch zum Mitmachen und Mitsingen) mit Frank Linder und Erwin Kubiak. Am Ende kochte das Unterdeck und der gemeinsame Auftritt wurde nur deshalb unterbrochen, weil das Grillbuffet eröffnet wurde. Der Caterer Schweißguth hatte direkt nach Abfahrt des Schiffes mit dem Grillen von Würstchen, Steaks etc. begonnen. Dazu gab es diverse Salate, Brötchen und Baguette mit Kräuterbutter. Die Gäste wurden ausreichend versorgt und bis zum Abschluss der Fahrt waren immer noch Leckereien vorhanden.

Dann ein Regenguss, der alle Gäste veranlasste, das Mitteldeck zu bevölkern. Genau der richtige Zeitpunkt für ein wenig Musik. Der Chor gab diverse Stücke zum Besten und auch das Mandolinen-Orchester Fidelitas wollte hier nicht ohne zu Musizieren von Bord gehen. Die Gäste an Bord gingen begeistert mit und waren vollends aus dem Häuschen, als am Ende der „Cranger Wind“ und das Steigerlied „Glück auf“ von allen Musikern gemeinsam angestimmt wurden. Natürlich wurden die Lieder von den Gästen mitgesungen. Mehr als eine Gänsehaut stellte sich bei dem einen oder anderen ein. Gerne hätte das Publikum mehr gehabt, aber jetzt war es auch schon Zeit für Kaffee und Kuchen.

Mittlerweile war auch der Regen wegmusiziert und man konnte wieder ein wenig frische Luft und die Aussichten entlang des Kanals genießen. Längst waren wir auch wieder auf dem Rückweg. Bereits gegen 17 Uhr erreichten wir die Künstlerzeche „Unser Fritz“. Nach der musikalischen Verabschiedung mit den „Irischen Segenswünschen“ verließen unsere Gäste bestens gelaunt das Schiff.

Ein durchaus anstrengender, aber berauschender Ausflug mit unseren Freunden neigte sich dem Ende. Und viele fragten bereits nach, ob wir so etwas denn noch einmal machen würden. Kann es eine bessere Bestätigung geben?

 

Vielen Dank an Frank Lindner, das Mandolinen-Orchester Fidelitas und „Älterwerden in Crange“ für das Mitmusizieren und auch die Mitorganisation und –hilfe.